Kanadas großer Westen mit Alaska viele Informationen, schlechte Verarbeitung – C. Karl –
Der Reiseführer war ein Weihnachtsgeschenk. Das Buch ist sehr schlecht verarbeitet (verleimt), die hinteren Seiten haben sich bereits gelöst und liegen lose im Buch. Das ist für mich ein Unding, schließlich habe ich in dem Buch noch gar nicht richtig gelesen, geschweige, war on Tour gewesen.
Informationen sind sehr viele drin und es würde Spaß machen drin zu lesen, wenn man keine lose Blattsammlung in Händen halten würde.
detailierte Informationen – Kanada Fan – Ostwestfalen
Kanada, der ganze Westen mit Alaska: Alberta, British Columbia, Yukon und Northwest Territories. Trans Canada Highway durch Ontario, Manitoba und SaskatchewanIm Reiseführer besonders gut: Details zu Routen, Preisen, sehenswerten Orten, so kann man im Vorfeld gut kalkulieren. Preis / Leistung des Buches vollkommen ok.
Wir hatten in Vorbereitung unserer Westkanadareise mehrere Reiseführer gekauft und planten dann unsere Reise (PKW) mithilfe dieses Reiseführers und des Reiseführers “Kanada-der Westen” von A. Hempstead.
Klarer Favorit war für uns der hier rezensierte Reiseführer, da er sehr sachlich und fundiert, ausführlich und recht übersichtlich diverse Routen vorschlägt und auch fundierte Hinweise zu dem ganzen “Drumherum” der Routenplanung und Reiseplanung gibt.
Sehr schönes Bildmaterial, gute Karten und ein übersichtliches Layout sorgen für eine einfache Handhabung und auch für die richtige Einstimmung auf die Reise.
Aber auch hier gibt es Verbesserungsmöglichkeiten:
Die Hinweise auf Motels und Hotels samt Preisen sind natürlich schnell veraltet und wurden von uns überhaupt nicht genutzt, obwohl wir fast jede Nacht vor Ort nach einem Motel suchten, dazu bestanden die Übernachtungstipps oft aus Extremen: Entweder Youth Hostel oder Übernachtungsmöglichkeiten für Backpacker sowie Camper oder dann Vorschlag eines Spa&Resort.
Vielleicht wäre es auch zur besseren Lesbarkeit und Übersichtlichkeit des Reiseteils besser, erst am Schluß des Führers einen Anhang mit Übernachtungsmöglichkeiten, Campingmöglichkeiten etc. anzufügen – und Preise sollte man eigentlich ganz weglassen.
Natürlich hängt eine Nutzung und auch Bewertung dieses Reiseführers vom persönlichen Geschmack und der ganz persönlichen Urlaubsplanung ab:
Manche Trails bzw. Sehenswürdigkeiten sind enttäuschend und hätten unserer Meinung nach keiner Erwähnung bedurft, andere sehr beeindruckende Ereignisse wiederum fehlten ganz: z.B. auf Vancouver Island die Stamp Falls mit 5 verschiedenen Lachsarten, die die Stromschnellen bis zum Wasserfall zum Laichen hochschwimmen bzw. -springen. Hiervon erfuhren wir durch Zufall und waren begeistert! Vielleicht ist aber auch eine Nichterwähnung ganz sinnvoll, da so ein Massentourismus (wie an Bailey’s Chute am Clearwater River im Wells Gray Provincial Park, hier sind ebenfalls Stromschnellen, die von Lachsen überwunden werden müssen) verhindert werden kann.
Auf jeden Fall sollte vor Ort immer der Gang zum Info-Center an erster Stelle stehen, denn das Kartenmaterial und die Infos, die man dort erhält, sind in der Regel ganz aktuell und weisen oft noch auf bisher nicht bekannte, aber interessante Sehenwürdigkeiten und/oder auch Rundwege/Trails etc hin.
Fazit: Ein sehr guter Reiseführer, unsere erste Wahl, absolut empfehlenswert, sollte jedoch nach Möglichkeit in Verbindung mit dem ebenfalls guten “Kanada-der Westen” von A. Hempstead, zur Reisevorbereitung genutzt werden, da sich beide perfekt ergänzen.
Ich wünsche schon mal “Gute Reise!” : “Hoch oben dieses weite Land mit Wäldern der Stille, voll Schönheit, der ich erliege, erfüllt mich mit Frieden.” Diese Worte des kanadischen Poeten Robert Service beschreiben ziemlich treffend, was den Reisenden in Kanada erwartet. Für Leser, die das Land auf eigene Faust bereisen wollen, bietet dieses Buch die optimale Vorbereitung.
Tourenvorschläge zeigen Möglichkeiten, sind aber nicht zwingend. Die praktischen Tips sind sehr ausführlich, besonders Einzelheiten zur Anmietung eines Campers oder Mietwagens, Übernachtung in allen Preiskategorien und Fährverbindungen. Bei allen Vorschlägen werden die entstehenden Kosten genau gegeneinander aufgewogen, um überhöhte Ausgaben zu vermeiden. Dabei will das Buch kein Billigführer sein, sondern legt Wert auf ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Routennetz ist so dicht, daß man mühelos sein eigenes Wunschprogramm zusammenstellen kann.
Darüberhinaus wird auf grundlegende Dinge Wert gelegt, die das Leben im Gastland leichter machen, z.B. Verkehrsregeln, Wildcampen, Alkohollizenzen, Trinkgeld, Maßeinheiten oder Ladenöffnungszeiten. Steckbriefe der einzelnen Provinzen schaffen einen guten Überlick über Geschichte, Verkehr, Klima und Sehenswertes. Reise Know-How schließt die Lücke von beballter Info für Individualreisende, die dem Rucksackalter inzwischen entwachsen, aber dennoch zu abenteuerlustig sind, sich einem Pauschalreiseveranstalter anzuvertrauen. –AB read more
See Also : Store Amazon2 Anaheim Tw Hereford